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Beim Neuroathletiktraining (NAT) geht es um eine neurozentrierte Herangehensweise an Bewegung. Lars Lienhard formuliert es so: „Training beginnt im Kopf“. (Buchtitel aus 2019; erschienen im Riva-Verlag)

Bei Bewegung, und besonders bei effizienten Bewegungen mit einer hohen Bewegungsqualität, ist eine optimale Intermuskuläre Koordination notwendig. Dazu müssen alle Muskeln gut zusammenarbeiten und im richtigen Moment Kraft erzeugen oder sich entspannen. Gesteuert wird diese Koordination vom Gehirn. Über das Nervensystem werden die Informationen aus dem Gehirn an Muskeln, Gelenke und alle beteiligten Strukturen weitergeleitet.

Das Gehirn hat die Aufgabe, unser Überleben zu sichern und uns vor Bedrohungen zu beschützen. Das Gehirn ist nicht interessiert an Sport oder Medaillen. Alle sensorischen Informationen dienen als Entscheidungsgrundlage, ob wir sicher sind oder nicht. Augen und Ohren liefern hierfür Informationen aus der Umgebung. Unsere Gleichgewichtsorgane liefern Informationen zur Orientierung im Raum und aus Muskeln, Gelenken, Sehnen kommen propriozeptive Informationen. Durch diese kann unser Gehirn die Bewegung und die Lage des Körpers bestimmen.

Beim NAT arbeiten wir mit diesen Input-Systemen. Dadurch können wir Einfluss auf die Analyse und die Interpretation der Informationen im Gehirn nehmen. Wir beeinflussen den sensorischen Input des Gehirns und bekommen so einen veränderten Output in Form von einer verbesserten Bewegung. Das können Bewegungen einer Sportart sein, das können Alltags- oder arbeitsbezogene Bewegungen sein oder auch als Rehamaßnahmen nach einer Verletzung.

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Sportschule Ginkgo
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